Unsere Hunde wurden per Gentest auf DM getestet.

Ergebnis : 1. Genotyp N/N (homozygot gesund)

Alle Zuchthunde werden auf HD/ED/OCD geröntgt und auf Herzkrankheiten untersucht. Wir züchten nur mit Herz-0 (absolut gesund) und Herz-1 (vorläufig frei), wobei auch nur Herz-1 mit Herz-0 verpaart werden darf. Bei Herz-1 Hunden muss eine jährliche Kontrolle stattfinden.

Die Auswertung der Röntgenbilder erfolgt bei der Zentralauswertstelle : TierklinikDr, Kaspar in Nürnberg, die seit Jahren diese Rassen betreuen.Ausgewertet wird nach dem Model Hohenheimer Kreises, eine Vereinigung von Fachleuten, die sich regelmäßig trifft und die neuesten Sachkenntnisse diskutiert und anwendet. Das Auswertverfahren basiert auf den Vorgaben der FCI-Auswertung und nach dem Klassifizierungsmodell von Flückiger bzw. nach im Hohenheimer Kreis ermittelten Grundsätzen.

Wir haben für unsere Zucht die härtesten Bedingungen in Punkto Gelenkgesundheit festgelegt, denn bei uns kommen nur Zuchthunde mit HD-A und HD-B zum Einsatz. Die Hunde werden nur unter Narkose geröntgt bei einem Alter ab 12 Monaten.

Die Hüftgelenkdysplasie wird in fünf Grade unterteilt, wovon die belasteten Gelenke nochmals unterteilt werden, um den Hang zum nächsten oder davor gelegenen Grad festzulegen.

Degenerative Myelopathien der Hunde

Myelopathie (myelós = Rückenmark, patheia = Krankheit) ist eine langsam fortschreitende Neurologische Erkrankung, welche die Zerstörung (Degeneration) der Nervenhülle (Myelin) im Rückenmark bewirkt.

Die Diagnose wurde früher durch Ausschlussverfahren gestellt. Es mussten Rückenmarkinfarkt, Bandscheibenvorfall, Cauda-Equina, Stenose (Verengung des Wirbelkanals) und Tumore ausgeschlossen werden. Unzählige Untersuchungen, Röntgen, Myelographie, MRI (Magnetic resonance imaging) usw. mussten Hund und Halter hinter sich bringen.
Heute reicht ein Bluttest zur Erkennung dieser Erkrankung aus!


Die Mutation und der Erbgang

Die dem Defekt zugrundeliegende Mutation im SOD1-Gen kann mittels eines DNA-Test nachgewiesen werden.

DM wird autosomal-rezessiv mit unvollständiger Penetranz vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen.

Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden.

 

Wichtige Infos für die Zucht:

 Die DM folgt einem autosomal rezessiven Erbgang.

 

Es gibt drei Genotypen:

 

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an DM zu erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

 

2. Genotyp N/DM (heterozygoter Träger): Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein geringes Risiko an DM zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.

 

3. Genotyp DM/DM (homozygot betroffen): Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an DM zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur mit einem DM mutationsfreien Hund verpaart werden.

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